Festgottesdienst zum 125-jährigen Jubiläum des Evangelischen Kirchenchores
Walter Münchgesang hatte sich für dieses denkwürdige Jubiläum ausschließlich zeitgenössische Kirchenmusik ausgewählt, nämlich von Robert Jones ein „Laudate Dominum“ und von Colin Mawby den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“, sowie die Choralmotette „Großer Gott, wir loben Dich“, deren erste Strophe kräftig von der Gemeinde mitgesungen wurde. Eingefügt in die Gottesdienstliturgie musizierten Kirchen- und Posaunenchor gemeinsam Kyrie und Gloria aus der Messe „Jubilate Deo“ von Wolfram Menschick.
In ihrer Predigt über das Gleichnis vom Großen Abendmahl hob Pfarrerin Lingenberg die Bedeutung einer Gemeinschaft unter Gott hervor, zu der wir alle gerufen sind. Oft entziehen wir uns dieser Einladung aus nichtigen Gründen und verlieren damit Stärkung und Trost. Auch der Kirchenchor kann eine solche Gemeinschaft sein und durch seinen Gesang über den eigenen Kreis in die ganze Gemeinde hineinwirken.
Beim anschließenden Sektempfang überbrachte Wolfgang Wehowsky die Grüße des Landtages, und Bürgermeister Bänziger wünschte dem Kirchenchor Mut, Zuversicht und Stärke für die Zukunft, schließlich sei gesungen genauso viel wie zweimal gebetet. Zahlreiche Gäste erfreuten sich an weiteren Grußworten von Frau Lingenberg, Frau Zülch für den Katholischen Kirchenchor, Alex Friedrich von der methodistischen Gemeinde, Erich Völker für den Posaunenchor und ganz überraschend auch Paul Schneiss aus Heidelberg, ehemaliger Pfarrer in Weingarten. Abschließend schilderte die Vorsitzende, Frau Sabine Biesalski, was die Gemeinschaft des Kirchenchors einzelnen Sängerinnen und Sängern bedeute und rief der ganzen Gemeinde zu: „Kommt herbei, singt dem Herrn... mehr als Worte sagt ein Lied!“
Sabine und Jochen Biesalski
Foto: Thomas Schaller