Startseite Aktuell Nachrichten Regio-Predigtreihe 2007 - Wege des Glaubens im Alten Testament

Regio-Predigtreihe 2007 - Wege des Glaubens im Alten Testament

Januar, Februar und März 2007

Unter dem Titel Mittendrin spezial können Sie die Predigten der Regiogottesdienste "Wege des Glaubens im Alten Testament" von Februar/März 2007 als Heft erwerben. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unser Pfarramt.

Die Predigtreihe greift Erzählungen und Gestalten des Alten Testaments auf, die zu den weniger bekannten gehören und in Predigt und Unterricht nur am Rande vorkommen. Unsere Predigtreihe will exemplarisch einigen weniger vertrauten Erzählungen des Alten Testaments nachgehen und "Wege des Glaubens" aufzeigen. Die Regio Gondelsheim-Walzbachtal-Weingarten führt bereits zum fünften Mal eine solche Predigtreihe durch. An verschiedenen Sonntagen im Januar und Februar wird Pfarrerin Huth daher als Gastpredigerin "im Auftrag des Herrn" in der Regio unterwegs sein.

In Weingarten predigen

am Sonntag 28.01. Pfarrer i. R. Büchelin über Jona:

Der unbekannte Verfasser des vier Kapitel umfassenden Schriftchens zeigt an der Gestalt des Jona, wie viel Arbeit Gott mit seinen ungehorsamen, halsstarrigen und unbarmherzigen Auserwählten hat und wie viel Mühe er sich mit ihnen macht. Zugleich wird deutlich, dass wir Gott nicht davonlaufen können und dass er sich noch durch unseren Ungehorsam verherrlichen kann. Am Beispiel des Jona zeigt sich, dass Gottes Barmherzigkeit viel größer ist als der Widerstand von Ungläubigen und der Missmut der Frommen.

am Sonntag 18.02. Pfarrer Sauer über Jakob - Vom Betrüger zum Gesegneten:

Jakob, der Sohn Isaaks und Zwillingsbruder von Esau, betrügt diesen um sein Erstgeburtsrecht. Es bleibt nicht das einzige Versagen. Jakob geht auf Wanderschaft und hat in Bet-El ein Gotteserlebnis. Mit seiner Familie geht er nach vielen Jahren nach Kanaan zurück. Bevor er sich mit seinem Bruder Esau versöhnt, hat er eine Begegnung mit Gott, die sein Leben verändert. Er lässt nicht locker, bis Gott ihn segnet. Er ist ein anderer geworden - Gottes Segen verändert!

am Sonntag 25.02. Pfarrer i. R. Nölle über Mirjam:

Eine Frau im 2. Buch der Bibel. Eine Prophetin, die in Ekstase gerät, als sie in ihrem Leben Gott entdeckt. Sie fängt an zu dichten. Ihr Lied wurde in vielen Gottesdiensten im Alten Bund gesungen: nicht irgendeine dunkle Macht, nicht wir selbst, sondern Gott hat uns gerettet. Wir dachten, es gäbe keinen Ausweg. - Die Wassermassen ertränken, vernichten uns, lassen uns nicht leben. - Aber Gott hat auch im Finsteren Pläne mit mir, mit uns und meiner Familie. Wie können wir heute in ihr Lied einstimmen? Mirjam, Maria, Marion ist der am häufigsten gebrauchte Vorname in Deutschland, kann man im Internet lesen. Was bedeutet der Vorname, was wünschen Mütter und Väter ihrem Kind, wenn sie diesen Namen wählen?

am Sonntag 04.03. Pfarrerin Huth über Königin Esther:

Ist Esther nur der Sahneklecks auf dem Kuchen des mächtigen Ahasveros? Eine verschleppte Jüdin in der Diaspora im persischen Großreich? Oder ist sie eine eigenständige Frau, die ihren Weg geht? In unserer Predigtreihe lernen wir ihr Schicksal kennen und erfahren etwas beeindruckendes: Durch Esther wird die Geschichte Israels neu formuliert, Gottes Verheißungen für sein Volk erfüllen sich. Esthers königliche Macht sprengt alle überlieferten Vorstellungen, und die messianische Hoffnung Israels gewinnt eine neue Gestalt.

Im Anschluss an die Gottesdienste im Gemeindehaus gibt es die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Predigern. Herzlich willkommen!