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Passionsopfer und Jahressammlung des Gustav-Adolf-Werkes in Baden

11. Januar 2010

Kinder der evang. Gemeinde Krakau, Polen Die Zukunft der Kirche ist auch abhängig davon, wie der Glaube an unsere Kinder weiter gegeben werden kann.

Jede Kirche, jede Gemeinde ist daher auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angewiesen, damit der Same des Glaubens gepflanzt wird und wachsen kann. Bei und geschieht das im Religionsunterricht, im Konfirmandenunterricht und in der Jugendarbeit.

In unseren Diasporakirchen ist das nicht ganz so leicht. Es fehlt an Räumen, in denen die Sonntagsschule, der meist freiwillige Religionsunterricht und die Jugendarbeit stattfinden können. Dabei besteht in vielen Gemeinden ein großer Bedarf.

In anderen Regionen, wie in den Waldensertälern Italiens, müssen die wenigen Jugendlichen erst in den einzelnen Gemeinden gesammelt werden. Die Mitarbeiter in der Jugendarbeit denken sich Programme aus, die eine Bindung an die Kirche der Eltern als Gewinn für die eigne Person ausweisen.

Das wird unter den Bedingungen von wachsender Mobilität und der oft damit verbundenen Partnersuche aus anderen Bekenntnissen immer schwieriger. Andererseits erleben es Gemeinden am Rande der großen Städte immer mehr, dass sich Personen neu zur evangelischen Gemeinde bekennen und dort ihre Kinder in guter Obhut wissen.

Sammeln und bewahren auf der einen Seite, besonders in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, und das offensive Heraustreten und die Suche nach neuen Angeboten für Kinder und Jugendliche in einer säkularen Welt wie in den neuen Bundesländern und den mehrheitlich westlich geprägten Ländern.

In diesem Jahr wollen wir der griechischen Gemeinde Marousi bei Athen beim Bau eines Jugend- und Gemeindezentrums helfen.

In Belfort gibt es bereits ein Jugendheim, das aber unbedingt renoviert werden muss.

Im rumänischen Oradea gibt es gleich mehrere Gemeinden, die großen Raumbedarf haben. Der Bau ihrer Kirchenzentren dauert wegen der hohen Kosten oft mehrere Jahre. Daneben werden Mittel gebraucht, um die Jugendarbeit zu organisieren und zu koordinieren.

Das GAW in Baden bittet Sie um Ihre Hilfe, damit reformatorischer Glaube auch weiterhin segensreich in unserer Welt wirken kann.

Eine Bibel kostet in Rumänien ca. 10,00 €,
ein Kilo Farbe in Griechenland 32,00 €,
ein Kleinbus zwischen 30.000 und 50.000 €.

Ihr Konto zum Helfen:
GAW in Baden, Konto-Nr.506788
EKK Karlsruhe, (BLZ 520 604 10)

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