Koreakreis
Der Koreakreis setzt sich zusammen aus Menschen, die in besonderer Beziehung zu unserer Partnerkirche in Seongnam stehen. Einige hatten schon die Gelegenheit, nach Südkorea zu reisen, andere haben die Gegenbesuche der Koreaner in Weingarten miterlebt. Und wieder andere kennen "nur" die Auswirkungen des Korea-Virus - sprich, sie erleben die Begeisterung derer die bereits Kontakt hatten.
Von anfänglich einigen wenigen hat sich die Zahl der "Weingartener Koreaner" bereits deutlich erhöht. Sei es durch die Mithilfe beim Besuchsprogramm, sei es als Gastfamilie für die Reisegruppe oder für die Praktikanten. Oder als Techniker für den Live-Gottesdienst, der immer im Oktober zeitgleich und in Absprache der Predigtexte stattfindet.
Der Wunsch des Koreateams ist es, den Kontakt über die große Entfernung mit Leben zu füllen. Das bedeutet z. B. den Austausch von Fürbitten, gegenseitige Infos auf der Homepage der Jumin-Kirche bzw. der unserer Kirchengemeinde, Kontakte herstellen bzw. erhalten zu Koreanern, die schon seit langem in Deutschland leben und sich für Übersetzungen zur Verfügung stellen. Aber auch der Versuch einer gemeinsamen Arbeit an Bibeltexten.
Eine große Herausforderung stellt alle vier Jahre der Besuch der koreanischen Freunde in Weingarten dar. Nicht nur der Aufenthalt will organisiert sein. Es benötigt auch viel Vorarbeit, was die Finanzierung betrifft. Denn alles muss durch Spendengelder abgedeckt werden. Und da ist Ideenreichtum gefragt. Denn der Koreakreis bittet zwar um Spenden, möchte aber auch einen Gegenwert liefern. Etwa in Form eines Benefizessens oder ähnlichen Aktionen.
Die Arbeit im Koreakreis ist so vielfältig, dass jeder herzlich willkommen ist mitzumachen! Der Kontakt mit den südkoreanischen Freunden ist eine wunderbare Freundschaft zu Menschen einer anderen Kultur und garantiert eine Lebensbereicherung für jeden Einzelnen.
Neues im Jahr 2012
Seit dem 26. Januar 2012 hat unsere Gemeinde einen Gast von unserer Partnergemeinde, der Jumin-Gemeinde in Seongnam, Südkorea: Kim, Kwangsun. Er wurde am 29. Januar im Gottesdienst begrüßt und gesegnet.
Er lebt im nächsten halben Jahr in unserer Gemeinde bei verschiedenen Gastfamilien und wird unsere Gemeinde kennen lernen und verschiedene soziale Praktika machen. Zuerst steht für ihn zwei Monate lang jeden Nachmittag Deutschsprachkurs auf dem Programm, vormittags ist er im Martinshaus Berghausen, einer Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Daran schließt das Gemeindepraktikum an, in dem er in verschiedenen Kindergärten ist und die Gemeindearbeit kennen lernt. In den letzten Wochen arbeitet er mit Jugendlichen im Hohberghaus in Bretten.
Kwangsuns Aufenthalt ist eingebettet in das ÖFP (Ökumenisches Freiwilligenprogramm) des EMS (Evangelische Mission in Solidarität, ehemals Evangelisches Missionswerk Südwestdeutschland).
Kim, Kwangsun ist 24 Jahre und studiert in Korea chinesische Kultur.
Wir sind froh und dankbar, dass Kwangsun trotz aller Sprach- und Kulturunterschiede zu uns nach Weingarten gekommen ist und unsere Partnerschaft vertieft. Durch ihn wird sie für das nächste halbe Jahr erlebbar.