Stallgottesdienst auf Heu und auf Stroh
19. Dezember 2009
Da staunten die Kühe und Rinder der Familie Holzmüller im Sohl nicht schlecht, als am Samstag vor dem 4. Advent immer mehr Menschen in ihren Stall kamen, um einen Stallgottesdienst zu feiern. Auf Heu und auf Stroh saßen dicht gedrängt die Besucher und feierten den Gottesdienst im mit Lichterketten beleuchteten Stall. Vor allem die Kinder waren gespannt, was denn da so alles passiert.
Pfarrvikarin Martina Tomaïdes gestaltete den Stallgottesdienst. Sie musste jedoch den Gottesdienst ohne ihre Predigt beginnen, da sie diese unterwegs samt den Materialien für den Gottesdienst verloren hatte.
Die Gottesdienstbesucher staunten nicht schlecht, als ein Clown im Stall auftauchte, der unterwegs die verlorenen Dinge der Pfarrvikarin gefunden hatte. Neugierig lauschte er nun zusammen mit den Erwachsenen und Kindern der Predigt. Er hatte an diesem Abend so viel über Weihnachten und die Geburt des Jesuskindes erfahren. Man sang bekannte Weihnachtslieder – begleitet von Bläsern des Posaunenchors. Bei Glühwein, Punsch, Würstchen und eiskalten Temperaturen stärkte man sich, um abschließend mit dem Lied „Stille Nacht“ den Stallgottesdienst abzuschließen.
Vielen herzlichen Dank an Familie Holzmüller für die Bereitstellung des Stalls, vor allem Klaus Holzmüller, der uns tatkräftig beim Herrichten behilflich war. Dürfen wir im Dezember 2010 wiederkommen?
Beate Zimmermann
(Text und Fotos)