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Das Requiem von W.A. Mozart am 19. November 2011 in der Kirche

Das Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart ist das Hauptwerk, das beim alljährlichen Oratorienkonzert der Evangelischen Bezirkskantorei Bretten zur Aufführung kommt. Das Werk aus dem Jahr 1791 ist die letzte Komposition des Künstlers, der mit nur 35 Jahren – mitten in der Arbeit an seinem letzten Werk, dem Requiem – verstorben ist. So stammen nur etwa zwei Drittel des Werkes von Mozart selbst. Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, beides Schüler vom Komponisten, vervollständigten nach seinem Tod das Werk, da es sich dabei um eine Auftragskomposition handelte.

Um dieses Stück haben sich viele Mythen und Legenden gebildet – wohl mehr als bei anderen Werken. Das Oratorium wird in Veröffentlichungen so beschrieben: „Erdenmusik voller menschlicher Empfindungen – Hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich ... Es ist keine Musik aus einer anderen Welt, keine jenseitige Schönheit. Kein heller, himmlischer Klang ... Es ist Erdenmusik – für die, die sterben müssen und für die, die bleiben müssen, den Verlust erleiden.

Das zweite Werk, das an diesem Abend auf dem Programm steht, ist ein reines Streicherstück: „Adagio for strings“ von Samuel Barber.