Geistlicher Gruß
Mit jedem neuen Jahresbeginn verbunden ist die Hoffnung, dass wenigstens manches anders, besser wird. Aber ach, die Probleme lösen sich nicht im Feuerwerk auf, die Politiker haben nicht über Nacht neue Lösungen parat, auch im noch jungen Jahr erschrecken uns wieder Nachrichten von Katastrophen und Terror.
Der 135. Psalm, der uns durch die kommende Woche begleitet, lenkt unseren Blick von unseren Ängsten und Sorgen auf Gott. Gleich nun Mal sind wir eingeladen und aufgefordert, in das Lob Gottes einzustimmen – nicht allein, sondern in der Gemeinschaft all derer, die an ihn glauben. Immer noch einen Grund mehr zählt der Beter auf, Gott zu loben.
Welche Gründe haben Sie, Gott zu loben? Merken Sie, was sich innerlich verändert, wenn Sie den Blick von den Sorgen weg auf Gott richten? Freilich, die Sorgen sind damit nicht weg. Aber sie sind nicht größer als Gott, als seine Treue, als sein Erbarmen. „Der HERR tut, was im gefällt, im Himmel oder auf Erden.“
Ich wünsche Ihnen das befreite Aufatmen, offene Augen und offene Herzen für die Zeichen von Gottes Treue und Erbarmen – damit die Sorgen erträglich bleiben und das Lob Gottes nicht ersticken.
Ihre Pfarrerin B. Fuhrmann
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