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Neues aus dem Kindergarten Am Alten Friedhof

Spieglein, Spieglein an der Wand

Nein, ein Märchen ist es nicht, was wir heute aus dem Kindergarten Am alten Friedhof erzählen möchten.Es begann mit einer Idee, die in uns Erzieherinnen reifte und jetzt endlich in einem Raum unseres Kindergartens Wirklichkeit wurde: Wir haben eine maßgeschneiderte, glänzende, große Spiegelwand! Über drei Meter lang und fast einen Meter achtzig hoch nimmt sie die gesamte Wand des Raumes ein und bietet Kindern und ErzieherInnen unendlich viele Möglichkeiten des Spiels und der Gestaltung. Die Kinder lieben es, vor dem Spiegel zu stehen, zu sitzen, zu tanzen, sich zu verkleiden oder einfach nur zu betrachten. Der große Spiegel fördert die visuelle Wahrnehmung, die Phantasie und Kreativität der Kinder. Lassen wir an dieser Stelle doch einfach mal die Kinder zu Wort kommen:
  • Nils (6 Jahre): “Im Spiegelzimmer kann man toll tanzen.“
  • Paul (6 Jahre): “Wenn ich mich vor den Spiegel stelle, sehe ich meine Sommersprossen.“
  • Max (5 Jahre): “Einmal haben drei Jungs Kunststücke geprobt und den anderen Kindern vorgeführt.“
  • Marie Julie (5 Jahre): “Die Mädchen waren die Cheerleader.“
  • Carina (5 Jahre): “Der Spiegel macht alles was ich will.“

Angie Scherhaufer

11. Mai 2012

 

Chorausflug der „Wilden Tönchen“ nach Karlsruhe zum Kinderkonzert

Mit großer Hingabe und voller Vorfreude bereiteten sich die Kinder des Kindergartens Am alten Friedhof auf das jährlich stattfindende Lichterkonzert in der Lutherkirche in Karlsruhe vor. Vier Lieder hatten sie einstudiert und sogar ein Cajon, gespielt von einem Schulanfängerkind, durfte mit auf die Reise gehen. Am Sonntag, den 29. Januar war es dann soweit: Mit dem Bus, der Bahn und dem Auto kamen 35 Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern am Zielort an um als Kindergartenchor das Kinderkonzert 2012 musikalisch mit zu gestalten. Mit vier Liedbeiträgen und solistisch agierenden drei- bis fünfjährigen Kindern wurde der Chorauftritt mit großem Beifall des Publikums in der vollbesetzten Lutherkirche bedacht. Drei Schulchöre aus Karlsruhe und Stutensee, sowie die Kinderkantorei Lutherana folgten im Anschluss und zeigten, dass das Singen im Kindesalter nichts von seiner Wichtigkeit und seinem Charme verloren hat.

Diese Veranstaltung wird jährlich initiiert vom Netzwerk „Sing mit mir“, einem Netzwerk zur Förderung des Singens mit Kindern unter der Schirmherrschaft des Generalintendanten des Badischen Staatstheaters Peter Spuhler (www.singmitmir.de).

Claudia Gamer

 

Die Schulanfänger bei der Feuerwehr

21. November 2011

Die Kinder berichten:

Wir sind vom Kindergarten zur Bushaltestelle gelaufen. Da haben wir gewartet, bis der kleine rote Schnellbus kam. Mit dem sind wir dann bis zum Bahnhof gefahren. Dann sind wir mit der Stadtbahn bis zum Hauptbahnhof in Karlsruhe gefahren und sind zur Feuerwehrhauptwache gelaufen. Wir sind zum großen Tor und haben geklingelt. Der Tobias hat uns rein gelassen und wir sind mit ihm ins Feuerwehrhaus rein.

Dann haben uns der Tobias und der Stefan, das sind Feuerwehrmänner, viele Sachen gezeigt. Bei der Feuerwehr gibt es viel zu entdecken. Es gibt einen Sportraum mit Sportgeräten zum trainieren; eine Schlauchwerkstatt, in der die Schläuche gewaschen und im Schlauchturm aufgehängt werden, und wenn sie kaputt sind, repariert werden; eine große Küche, in der jeder Feuerwehrmann ein eigenes Fach hat; eine Lederwerkstatt und Schneiderei, in der die Kleider und Schuhe repariert werden; einen Ruheraum, in dem man Betten aus einem Schrank klappen und dann schlafen kann; eine Rutschstange, die 6 m lang ist und an der die Feuerwehrmänner schnell runterrutschen; einen Fernsehraum mit ganz bequemen Sesseln und eine Fahrzeughalle. In der Fahrzeughalle stehen die großen Feuerwehrautos. Der Stefan hat extra für uns das ganz große Feuerwehrauto hergefahren, und dann durften wir reinsteigen und uns hinsetzen. Wir sind aber nicht mit dem Auto gefahren. Wir haben innen drin die Sachen angeschaut, die die Feuerwehrmänner beim Einsatz brauchen. Ein Feuerwehrauto ist mit vielen Sachen beladen: zum Beispiel mit Atemschutzgeräten, Taschenlampen, Feuerlöschern, Wasserschläuchen und viel Werkzeug. Dann hat Frau Scherhaufer Feuerwehrsachen angezogen. Als erstes die Stiefel mit der Feuerwehrhose, dann die Feuerwehrjacke und den Gürtel mit Werkzeug dran, dann den Helm und die Atemschutzmaske und auf den Rücken die Luftflasche. An der Luftflasche war ein gelbes Teil, das piepst, wenn ein Feuerwehrmann verletzt ist und sich nicht mehr bewegen kann.

Dann sind wir zu unseren Rucksäcken gegangen und haben gegessen. Zum Abschied haben wir Tobias und Stefan unser Feuerwehrlied „Tatü Tata, die Feuerwehr ist da“ gesungen. Dann sind wir wieder mit der Stadtbahn nach Weingarten gefahren.

Unser Ausflug war richtig toll!

 
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