Alles dreht sich um die Burg
25. Mai 2009
Höhepunkte unseres Projekts „Alles dreht sich um die Burg“, das für unsere Schulanfänger vorbereitet wurde, waren:
1. Das Ritterfest
Nachdem die Kinder ausführlich über das Leben früher auf einer Burg erfahren hatten, fand am 24. April unser Ritterfest statt. Bei strahlendem Sonnenschein empfingen die kleinen Ritter und Burgfräuleins im Kindergarten Höhefeldstrolche ihre Eltern. Zur Begrüßung der Feierlichkeiten hatten Graf Andre und seine Gräfinnen die gute alte Zeit ins Haus geholt, in der man schön brav die Hände in wohlbemerkt einer Schüssel wusch. Ein festliches Bankett aus selbstgetonten Bechern und hölzernen Brettern lud zum Mahle ein. Es fehlte an nichts. Selbstgebackene Brote, Frischkäse, Semmelknödel, Brathähnchen, um nur einige Köstlichkeiten zu nennen, standen auf der Speisekarte. Zwischen den einzelnen Gängen sorgte ein buntes Programm mit Liedern, Tänzen und Zaubertricks der Ritter und Burgfräuleins für eine gute Unterhaltung. Ein Quiz mit Fragen rund um die Burg war der Abschluss des Festes. Frohgelaunt und mit neuem Wissen über die Zeit der Burgen und Ritter gingen wir und die geladenen Gäste heimwärts.
2. Besichtigung der Burg Berwartstein
Am Mittwoch, den 6. Mai 2009 führte uns Eltern mit Burgfräulein und Rittern eine mit Privatautos ausgerüstete Kolonne in die Pfalz auf die Burg Berwartstein. Die schöne Burg inmitten einer ruhig gelegenen Pfälzer Berglandschaft lud uns bei herrlichem Sonnenschein erstmals zu einem kleinen Bergaufstieg ein.
Ein fröhlicher Burgführer zeigte uns alle Räume der Burg und brachte uns das damalige Leben der Menschen nochmals neu ins Bewusstsein. Es war nicht die angenehme Zeit, wie wir sie von Filmen her kennen, nein es war eine harte Zeit. Die 1000 Jahre alte und kalte Burg, die Schutz vor Feinden bot, hat einen 100 Meter tiefen Brunnen, der eigens ausgehöhlt wurde und in Notzeiten für sichere Wasserversorgung stand. Die niedrigen Räume, die unterirdischen Gänge, die schweren Ausrüstungen, die Waffen, die einfachen aus Ton gebrannten Schüsseln, Krüge usw., sowie die kleinen einfachen Betten, all dies faszinierte uns alle aufs neue. Am Ende der Führung wurde uns bewusst, wie angenehm es ist, heute zu leben. Als Abschluss gab es im bewirteten Rittersaal noch eine kleine Stärkung, dann ging es ab in Richtung Heimat. Wohlbehalten und voller Eindrücke erreichten wir dankbar unser Zuhause.
Wir möchten nochmals ganz herzlich den Eltern danken, die uns durchs Autofahren & Begleitung diesen Nachmittag mit ermöglicht haben. Es war schön mit euch. DANKE!
A. Fritscher