Neues aus der Jumin-Gemeinde (März 2010)
20. März 2010
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Am 1. März feierte die Jumin-Gemeinde ihr 37-jähriges Gründungsjubiläum. Hier ihr neues Gruppenbild, das aus diesem Anlass aufgenommen wurde. Links außen steht Lee Han Gyeo-Re, der 2008/2009 für sechs Monate als Praktikant in Weingarten lebte. Seit letztem Jahr hat die Jumin-Gemeinde ein Haus in der Nähe ihres Kirchengebäudes, in dem Gemeindeglieder, darunter Pfarrer Lee Hae-haks Mutter, zusammen leben. Für ein paar Monate wohnte auch Myeoung-Hee, 2003 als Praktikantin in Weingarten, dort. Sie hat im Dezember 2009 geheiratet. Sonntags ist nach wie vor der Tag, den die Gemeinde zusammen verbringt. Nach dem Gottesdienst wird gemeinsam gegessen, und dann gibt es verschiedene Aktivitäten: so probt z.B. der Kirchenchor, und der Jugendkreis unternimmt etwas gemeinsam. Am 14. März gingen einige Gemeindeglieder gemeinsam zu einer Demonstration gegen die sozial ungerechte Politik der Regierung des Präsidenten Lee Myung-bak. Jeden Sonntag wird die Gemeinde auf ihrem Gemeindeblatt daran erinnert, dass sie mit unserer Gemeinde vereinbart hat, möglichst jeden Tag um 12 Uhr für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu beten. Insbesondere auch für eine friedliche Wiedervereinigung des geteilten Koreas. Von Ende Februar bis Ende Juni studiert aus unserer Gemeinde Katja Breitenstein ein Semester an einer Partneruniversität der Uni Heidelberg in Seoul. Sie besucht jeden Sonntag die Jumin-Gemeinde und wurde dort herzlich empfangen. Im August wird eine Gruppe unserer Gemeinde die Jumin-Gemeinde besuchen. Jeon Miyoung, die 2003 zusammen mit Yang Myeong-Hee als Praktikantin in Weingarten war, studiert zurzeit in Heidelberg und wird im August auch in Korea sein. Da sie inzwischen sehr gut deutsch spricht, ist sie für die Partnerschaft eine große Unterstützung. Mit ihr ist ein Informationsaustausch auf direktem Wege möglich. Dieses Jahr hat die Jumin-Gemeinde zum ersten Mal einen eigenen Kalender erstellt. Mitte Februar kam ein Paket in Weingarten an. Unsere Freunde haben uns einige Exemplare geschickt. Brigitte Breitenstein |