Neues aus der Jumin-Gemeinde (Juli 2010)
9. Juli 2010
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Am 18. Mai jährte sich das Massaker in Kwangju zum 30. Mal: Am 18. Mai 1980 wurde in Kwangju (im Süden Koreas gelegen) eine Demonstration vom Militärregime unter Duldung der USA blutig niedergeschlagen. Es gab ca.1000 Tote (darunter sehr viele Studenten) und um die 15.000 Verletzte. Unsere Partnergemeinde besuchte aus diesem Anlass die Gedenkfeier in Kwangju. Seit Monaten beteiligt sich die Jumin-Gemeinde an Demonstrationen gegen das Vier-Flüsse-Projekt, bei dem die Läufe der vier großen Flüsse verändert werden. Die ökologischen Folgen sind gravierend, Naturgebiete werden zerstört, große Umsiedlungen sind nötig (worunter hauptsächlich die Armen zu leiden haben) und die großen Baufirmen profitieren. Bei einer mehrtägigen Gebirgswanderung im Juni machten Mitglieder der Jumin-Gemeinde mit Transparenten auf die Problematik aufmerksam. Dabei waren auch Lee, Hwao-Rang, der zur Zeit Vikar in der Jumin-Gemeinde ist und vor zwei Jahren mit in Weingarten war und aus unserer Gemeinde Hanna Martin und Katja Breitenstein. Hanna besuchte die Partnergemeinde im Juni 14 Tage, Katja studierte bis Ende Juni ein Semester in Seoul. Die Jumin-Gemeinde gedachte des 60. Jahrestages des Ausbruches des Koreakrieges am 25. Juni 1950. Unsere Gemeinde in Weingarten betete aus diesem Anlass am 27. Juni mit folgendem Gebet für Frieden in Korea und beteiligte sich an einer Unterschriftenaktion für einen Friedensvertrag auf der koreanischen Halbinsel. Bisher gibt es zwischen den beiden Staaten nur ein Waffenstillstandsabkommen.
Vom 17.–26. August wird eine Gruppe unserer Gemeinde die Partnergemeinde in Seongnam besuchen. Das Besuchsplanungsteam der Jumin-Gemeinde tagt häufig und plant den Aufenthalt der 13 Gäste. Brigitte Breitenstein |
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